• Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • Juli 1, 2020

Coronavirus im Kreis Wesel

Wenn aktuell von steigenden Coronazahlen in der Region die Rede ist, betrifft es den Kreis Wesel, nicht die Stadt! Ursächlich für den Anstieg der Kreiszahlen ist das Infektionsgeschehen in einem fleischverarbeitenden Betrieb in Moers.

In der Stadt Wesel mit ihren 62.000 Einwohnern sind seit Beginn der Corona- Aufzeichnungen insgesamt 59 Infektionen gezählt worden. 52 Menschen sind wieder genesen, ein Mensch ist leider an/mit COVID-19 verstorben. Aktuell sind also 6 Menschen als infiziert registriert.

Gleichwohl gilt auch für uns alle: seien wir weiter achtsam und halten die Abstands – und Hygieneregeln ein.

  • Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • Juni 23, 2020

Corona-Warn-App ging an den Start

Der Corona-Ausbruch mit weit mehr als tausend Infizierten in einem Fleisch-Betrieb in Rheda-Wiedenbrück zeigt uns sehr deutlich: Das Virus ist nach wie vor aktiv und stellt eine potentielle Gefahr für uns alle dar. Dabei sind wir gerade dabei, uns vorsichtig einer gewissen Normalität im Alltag zu nähern.

Um das Virus weiter in den Griff zu bekommen, wurde die Corona-App entwickelt. Seit Donnerstag, 18.6., ist sie am Start. Der Presse war zu entnehmen, dass es bereits zwölf Millionen Downloads gibt. Das finde ich gut, denn je mehr Menschen die App nutzen, desto effektiver wird sie sein.

Fachleute setzen große Hoffnungen auf die App. Sie informiert Nutzer und Nutzerinnen nachträglich darüber, wenn sie sich in der Nähe von infizierten Personen aufgehalten haben. So sollen Infektionsketten schneller identifiziert und unterbrochen werden können.

Der Bundesgesundheitsminister betont, dass die App strenge Vorgaben beim Datenschutz erfüllen muss und absolut anonym läuft. Gleichwohl kann ich die Skepsis vieler Menschen wegen des Datenschutzes nachvollziehen.

Deshalb muss jeder und jede einzelne für sich persönlich abwägen, was schwerer wiegt: eigene Bedenken oder das Gemeinwohl.

Ich habe mich dafür entschieden, die Corona-Warn-App zu nutzen! Ich sehe sie als weitere Möglichkeit, das Virus einzudämmen. Dass die Hygiene- und Abstands-regeln von allen weiter eingehalten werden, versteht sich für mich von selbst!

  • Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • Juni 3, 2020

Aufstellungsparteitag

Die Weseler SPD hat in ihrer über 100jährigen Geschichte schon vieles erlebt, aber es gibt immer noch Premieren. So auch am 03. Juni 2020 beim so genannten Aufstellungsparteitag für die Kommunalwahl am 13.September 2020.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde zunächst der Termin von April auf Juni verschoben. Dann musste ein Saal gefunden werden, der genügend Abstand zwischen den Delegierten sicherstellte. Die Lösung war das Städtische Bühnenhaus, das damit in vorstellungsfreien Zeiten kein Theaterstück aufführte, sondern einen wichtigen Akt der parteiinternen Kandidatenaufstellung.

Die „Wahlkreisdelegierten-Konferenz“ wählte mich mit 100% der Stimmen als Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin. Über diese erneute Nominierung habe ich mich sehr gefreut. Des Weiteren wurden für die 25 Wahlbezirke sowohl langjährig erfahrene Kommunalpolitiker/innen als auch einige „neue Gesichter“ gewählt. 

Nach erfolgreichen Kandidaturen in 2004, 2009 und 2014 kandidiere ich nun zum 4. Mal für das Amt. In meiner Rede habe ich meine Ziele für die ab November folgende Amtszeit vorgestellt:

  • Weitere Modernisierung der Schulen –  90 Millionen € in den 2020er Jahren und bedarfsgerechter Ausbau der Kinderbetreuung
  • Bezahlbarer Wohnraum – Bau durch private Investoren und die beiden Weseler Bauvereine und pragmatische Unterstützung durch die Stadt Wesel
  • Ausbau stationärer Pflegeeinrichtungen für Seniorinnen und Senioren (u. a. in Büderich)
  • Stärkung der Nahmobiliät und des ÖPNV
  • Lebendige Innenstadt und bedarfsgerechte Versorgung in den Ortsteilen
  • Leader: weitere Stärkung der Ortsteile
  • Stadt im Grünen – Erlebnispark Aue: Natur, Kunst und Erholung
  • Kombibad am Rhein mit Verlagerung des Minigolfplatzes an den Auesee
  • Klimagerechte Stadt: Förderung des Fahrradverkehrs, der E-Mobilität, Photovoltaik, Baumpflanzungen usw.
  • Verbesserung der Infrastruktur –  Autobahnabfahrt B 70, Südumgehung,
  • Betuwelinie, Radwegesanierung und –ausbau, schnelles Internet
  • Ich werbe um einen engagierten Wahlkampf aller SPD-Mitglieder, auch wenn die Corona-Pandemie klassische Wahlkampfformate beschränkt.

    • Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
    • Mai 29, 2020

    Corona, Corona

    Das Leben in Wesel wurde wie in weiten Teilen der Republik und der Welt von der Corona-Pandemie stark geprägt. Kindergärten, Schulen, öffentliche Einrichtungen, Kneipen und Restaurants und, und, und  – alles unterlag einem plötzlichen und weitreichenden Lockdown. Vor allem für ältere Menschen in den Altenheimen wurden es schwere Wochen – ohne persönliche Kontakte zu den Angehörigen.

    Erleichtert bin ich darüber, dass wir in Wesel die landesweiten Corona-Regeln gut umgesetzt haben – und dass sich die meisten Bürgerinnen und Bürger achtsam und fürsorglich verhielten.

    Darauf lässt sich auch zurückführen, dass es in Wesel bislang vergleichsweise wenig Opfer der Pandemie gab. Im gesamten „Corona-Zeitraum“ von März bis Ende Mai 2020 gab es etwas über 50 registrierte Infizierte, von denen 48 Menschen wieder genesen sind. Ein älterer Mann starb leider an/mit Corona.

    Jetzt gilt es, verantwortungsbewusst zum „normalen“ Leben zurückzukehren und die Aus- und Nebenwirkungen der Krise in Angriff zu nehmen. Wir alle brauchen soziale Kontakte, gute Gespräche und Nähe. Hier müssen wir allerdings behutsam vorgehen und vor allem die Abstandsregeln beachten.

    Behutsam vorgehen heißt es auch im Bereich der städtischen Finanzen. Wir in Wesel müssen verhindern, dass die soziale Schere durch Corona weiter auseinandergeht. Insbesondere Familien, die über wenig Geld verfügen, müssen unterstützt werden, damit auch ihre Kinder z. B. am digitalen Lernen teilnehmen können, indem sie Drucker und Tablets gestellt bekommen. Wir müssen dabei aber verhindern, dass unsere Kinder und Kindeskinder noch die Schulden werden abtragen müssen, die heute gemacht werden.

    Zielgerichtete Ausgaben: ja, Verteilen von Geld per Gießkanne: nein!