• Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • Juni 23, 2020

Corona-Warn-App ging an den Start

Der Corona-Ausbruch mit weit mehr als tausend Infizierten in einem Fleisch-Betrieb in Rheda-Wiedenbrück zeigt uns sehr deutlich: Das Virus ist nach wie vor aktiv und stellt eine potentielle Gefahr für uns alle dar. Dabei sind wir gerade dabei, uns vorsichtig einer gewissen Normalität im Alltag zu nähern.

Um das Virus weiter in den Griff zu bekommen, wurde die Corona-App entwickelt. Seit Donnerstag, 18.6., ist sie am Start. Der Presse war zu entnehmen, dass es bereits zwölf Millionen Downloads gibt. Das finde ich gut, denn je mehr Menschen die App nutzen, desto effektiver wird sie sein.

Fachleute setzen große Hoffnungen auf die App. Sie informiert Nutzer und Nutzerinnen nachträglich darüber, wenn sie sich in der Nähe von infizierten Personen aufgehalten haben. So sollen Infektionsketten schneller identifiziert und unterbrochen werden können.

Der Bundesgesundheitsminister betont, dass die App strenge Vorgaben beim Datenschutz erfüllen muss und absolut anonym läuft. Gleichwohl kann ich die Skepsis vieler Menschen wegen des Datenschutzes nachvollziehen.

Deshalb muss jeder und jede einzelne für sich persönlich abwägen, was schwerer wiegt: eigene Bedenken oder das Gemeinwohl.

Ich habe mich dafür entschieden, die Corona-Warn-App zu nutzen! Ich sehe sie als weitere Möglichkeit, das Virus einzudämmen. Dass die Hygiene- und Abstands-regeln von allen weiter eingehalten werden, versteht sich für mich von selbst!