• Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • August 11, 2020

Der rote Stuhl von Wesel

Wahlkampf – viele sagen, nur die intensive Nutzung des Internets und der sozialen Medien wie Facebook, Instagram etc. sei zeitgemäß und erfolgreich. Doch erreicht man damit alle Menschen, auch die, die sich noch gerne in der analogen Welt bewegen?
Meine Partei nutzt alle Kommunikations – und Informationsmedien! Heute haben wir unseren Wahlkatalog vorgestellt: Er wird in den nächsten Tagen in einer Auflage von 25.000 an alle Haushalte in Wesel verteilt.
Was hat es mit dem roten Stuhl auf sich?
Er steht symbolisch für den Sitz, den alle 25 Kandidatinnen und Kandidaten für Sie im Rat der Stadt Wesel einnehmen wollen, um gute, sachorientierte und soziale Politik für Sie und unsere Heimatstadt zu gestalten.
Ich finde, uns ist ein gutes Projekt gelungen! Besonders toll sind die Fotos von den Kandidatinnen und Kandidaten vor dem Hintergrund in allen Weseler Wahlbezirken – und immer mit dem roten Stuhl! Auch können Sie nachlesen, wofür die WeselPartei SPD und ich als Bürgermeisterin stehen.
Es war viel Arbeit, aber es hat auch großen Spaß gemacht, diese Broschüre zu erstellen. Vielen Dank an unseren Fotografen, an Ulla und alle anderen Akteure, die zur Erstellung dieser Broschüre beigetragen haben.
Ihnen wünsche ich großen Erkenntnisgewinn und viel Spaß beim Blättern. Es geht um:
DEINE STADT. DEIN LEBEN.DEINE WAHL.
13. September: Ulrike Westkamp und die WeselPartei SPD

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  • August 6, 2020

Gewinn für Wesel:

Bildungszentrum Niederrhein

45 junge Frauen und Männer sind nun in Wesel am Bildungszentrum Niederrhein (BZNW) mit der neuen Ausbildung zur Pflegefachkraft gestartet. Eine gute Entscheidung für unsere Stadt!

Erst seit diesem Jahr gibt es diese generalisierte Ausbildung. Sie hat den großen Vorteil, dass die Auszubildenden alle Pflegebereiche kennenlernen. In der Ausbildung wird nicht mehr wie früher zwischen Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege unterschieden. Der schulische Teil der Ausbildung findet übrigens erstmalig in der Martinischule statt. Das freut mich sehr.

Durch die neue generalisierte Ausbildung gibt es wesentlich mehr Azubis am BZNW. Die bisherigen Räumlichkeiten am Hansaring reichten nicht mehr aus Ein kompletter Umzug des Zentrums in die Martinischule soll bereits im nächsten Jahr erfolgen. Der praktische Teil der Ausbildung erfolgt mit Kooperationspartnern am Niederrhein. In Wesel sind dies das Marien-Hospital, das Evangelische Krankenhaus sowie Altenheime und Pflegedienste.

Das BZNW bildet in Wesel bereits seit vielen Jahren in der Krankenpflege und Kinderkrankenpflege aus. Die Entscheidung, auch die neue generalisierte Ausbildung zur Pflegefachkraft in der Kreisstadt anzubieten, stärkt den Bildungsstandort Wesel enorm! Ein Gewinn für uns.

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  • Juli 24, 2020

6-Millionenprojekt

Seit fast 100 Jahren ist die Wohnungsbaugenossenschaft Wesel eG aktiv. Sie verfügt über rund 1000 Wohnungen in unserer Stadt. Nun packt sie ein weiteres Projekt an: auf der Isselstraße entstehen 25 neue barrierefreie, bezahlbare Wohnungen. Das finde ich gut! Außerdem wird die Verwaltung der Genossenschaft von der Gantesweilerstraße umziehen und neue Räume auf der Isselstraße beziehen.

Das neue Projekt kostet 6 Millionen €. Es soll in 18 Monaten fertig sein, so dass der Bezug Anfang 2022 erfolgen kann. Jetzt fand der 1. Spatenstich statt. Alle hatten sichtbare Freude daran.

Bereits 2008 hat die Genossenschaft direkt nebenan  die Wohnanlage „Am Isselgraben“ gebaut. Die modernen Wohnungen waren damals vor allem bei älteren Bürgerinnen und Bürgern sofort gut nachgefragt. Das ist bis heute so! Stadtnähe, moderne Architektur mit Charakter und Qualität sowie  bezahlbare Mieten sprechen für sich.

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  • Juni 20, 2020

Weltflüchtlingstag

Wer erinnert sich nicht an die Jahre 2015 und 2016, als binnen kürzester Zeit mehr als eine Million Flüchtlinge nach Deutschland kamen?

Auch in Wesel stand die Aufnahme, Unterbringung und – so die Menschen hier geblieben sind – Integration auf der politischen und gesellschaftlichen Agenda. In der Spitze waren über 1000 Menschen aus Syrien, Iran, Irak, Afghanistan und vielen anderen Ländern hier bei uns.

Die Zahlen in Deutschland sind rückläufig. 2019 kamen noch 165.000 Menschen (bei einer Gesamteinwohnerzahl von 83 Millionen). Sind die fluchtauslösenden Probleme dieser Welt also kleiner geworden?

Leider nicht, im Gegenteil! Weltweit sind derzeit über 70 Millionen Menschen auf der Flucht, aus den unterschiedlichsten Gründen: Bürgerkriege, Hunger, politische Verfolgung, Klimawandel, wirtschaftliche Perspektivlosigkeit.

Die Welt ist kleiner geworden. Bei allen Problemen, die wir haben, dürfen wir nicht vergessen, dass viele der Länder, aus denen Flüchtlinge kommen, nur drei, vier Flugstunden von hier entfernt sind. Und solange der Reichtum dieser Welt ungleich verteilt ist und es diktatorische, korrupte Regime sowie Bürgerkriege gibt, wird es auch Flüchtlinge geben.

Dass sie nicht alle in Europa aufgenommen werden können, ist offensichtlich. Das will auch keiner. Aber die Flüchtlinge haben Anspruch auf unsere Solidarität und deutsche/europäische Politik hat ihren Beitrag zu leisten, dass die Krisenherde dieser Welt kleiner werden. Auch finanziell müssen wir uns beteiligen, individuell durch Spenden und als Staat durch den Einsatz von Steuermitteln. Wer hier spart, trägt dazu bei, dass sich in den Flüchtlingslagern dieser Welt, in Jordanien, im Libanon, in der Türkei, Menschen auf den Weg machen, damit sie überleben.

Die Vereinten Nationen haben 2001 den 20. Juni zum Weltflüchtlingstag erklärt. Für uns alle kann ein solcher offizieller Tag Anlass sein, sich mit dieser so wichtigen Frage zu beschäftigen.

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  • Juni 19, 2020

Der Kaufhof in Wesel bleibt!

Die Sorgen waren groß in den letzten Wochen – umso mehr bin ich froh, dass unser Kaufhof in Wesel bleibt.

Ich freue mich für die Beschäftigten und für unsere Stadt.Vielen Dank an alle, die zu dieser Entscheidung beigetragen und die sich eingesetzt haben, dass der Kaufhof in Wesel bleibt.

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  • Juni 17, 2020

DER KAUFHOF GEHÖRT ZU WESEL!

Welche Stadt kann schon für sich in Anspruch nehmen, dass sie für die Ansiedlung des Kaufhofs Anfang der siebziger Jahre ihr eigenes Rathaus hergegeben und gesprengt hat? Ich habe es als Kind noch selber erlebt, wie der Rathausturm in sich zusammenfiel.


Schon seit längerem sind Standorte des Karstadt/Kaufhof – Konzerns in vielen Städten von der Schließung bedroht. Die Auswirkungen der Corona – Pandemie haben die Sorgen auch für den Weseler Standort nicht kleiner gemacht.
Dabei steht der Kaufhof in Wesel vergleichsweise gut dar, was die Kundenfrequenz und die Einnahmen angeht.
Wesel ist nämlich eine Mittelstadt mit Kaufkraft und einer hohen Zentralitätskennziffer.
Ich stehe an der Seite der Beschäftigten und kämpfe für den Erhalt des für Wesel so wichtigen Kaufhofs!
Gehen Sie Heimat Shoppen und setzen auch Sie sich für den Erhalt unseres Kaufhofes ein!

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  • Juni 14, 2020

Corona und der Arbeitsmarkt

In dieser Woche war Barbara Ossyra, Chefin der Weseler Arbeitsagentur, in einer offenen Sitzung der SPD – Ratsfraktion zu Gast. Für mich als Bürgermeisterin und ehemaliger Führungskraft der Arbeitsverwaltung ein wichtiger Termin. 

Barbara Ossyra hat eindringlich die Folgen der Corona-Pandemie für den Arbeitsmarkt in Wesel dargestellt.

Leider sind auch in unserer Stadt viele Menschen davon betroffen – deutliche Umsatzrückgänge in Geschäften und Restaurants oder Kurzarbeit sind nur einige Beispiele dafür.

Dennoch bin ich froh, dass wir in Deutschland eine Kurzarbeiterregelung haben. Dies ist in vielen europäischen Ländern leider nicht der Fall. 

Dadurch ist es bisher bei uns gelungen, den Anstieg der Arbeitslosigkeit deutlich in Grenzen zu halten. In Wesel gab es im 2. Quartal 2020 533 Kurzarbeit – Anzeigen für 5560 Beschäftigte. Im Jahr 2009, im Jahr der Finanzkrise, waren es dagegen „nur“ 126 Anzeigen für rund 2000 Beschäftigte.

Viel Arbeit für die Kolleginnen und Kollegen der Bundesagentur für Arbeit. Danke für den Einsatz!

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  • Juni 9, 2020

Vesalia hospitalis

In vielen Ländern der Welt wird wegen des gewaltsamen Todes des Afroamerikaners George Floyd gegen Rassismus demonstriert. Wir müssen auch im eigenen Land gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit kämpfen.

Unsere Heimatstadt Wesel trägt mit Stolz den Ehrentitel „Vesalia hospitalis“. Den haben unsere Vorfahren von Glaubensflüchtlingen aus den Niederlanden erhalten. Ich erinnere mich gut an den 29. Februar in diesem Jahr. Da haben wir in Wesel für Weltoffenheit und Toleranz und gegen Rassismus demonstriert.

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  • Juni 8, 2020

Tag des Meeres

Seit 2009 wird auf der ganzen Welt der 8. Juni als Tag des Meeres von den Vereinten Nationen begangen, um auf den Wert und die Bedrohung der Weltmeere aufmerksam zu machen.

Der aus Wesel stammende Fotograf York Hovest hat mit seinem beeindruckenden Bildband „Helden der Meere“ und mit seiner spektakulären Überquerung des Atlantiks in einem Ruderboot auf die Gefährdungen der Meere durch Müll, Überfischung und Abwässer hingewiesen.

Der Schutz der Meere beginnt vor der eigenen Haustür. Wenn man sieht, was das Rhein-Hochwasser in diesem Frühjahr auch an Wesels Ufer angeschwemmt hat, weiß man, dass mancher Plastikabfall am oder auf dem Rhein und den anderen Flüssen ins Wasser geworfen und zur Nordsee getragen wird.

Seien wir alle achtsam und schützen die Meere und unsere Landschaft, indem wir überhaupt keinen Müll in der Umwelt „entsorgen“. Nachdem ich die Hinterlassenschaft des letzten Rhein- Hochwassers (Foto) bei einer meiner Radtouren entdeckte, habe ich den ASG gebeten, diesen fachgerecht zu beseitigen.

Angeschwemmter Müll am Rhein. Sowas würde ungefiltert im Meer landen!

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  • Juni 4, 2020

Corona – Konjunkturpaket

Die Groko in Berlin hat ein 130 – Milliarden Euro – Konjunkturpaket geschnürt. Finde ich gut! Die Senkung der Mehrwertsteuer kurbelt hoffentlich den örtlichen Handel an (Heimat shoppen!!!).

Der Kinderbonus von 300 € für Familien mit wenig Geld hilft. Noch besser wäre den Eltern und Kindern geholfen, wenn Kitas und Schulen mehr und besser ausgestattet würden.

Schade, dass Olaf Scholz von der SPD den Koalitionspartner CDU/CSU nicht überzeugen konnte, Kommunen die Altschulden abzunehmen. Dann könnte man vor Ort mehr für Bürgerinnen und Bürger tun!