• Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • September 15, 2020

Liebe Weselerin, lieber Weseler,

Zum 4. Mal nach 2004, 2009 und 2014 bin ich mehrheitlich zur Bürgermeisterin unserer Heimatstadt Wesel gewählt worden. Ich freue mich sehr und bedanke mich herzlich für dieses Vertrauen.

es war ein ungewöhnlicher Wahlkampf und ein außergewöhnlich langer Wahlabend, bis um Mitternacht das Ergebnis feststand.

Meiner Gegenkandidatin und den 3 Gegenkandidaten danke ich für den fairen Wahlkampf.

Der Wahlkampf ist nun vorbei, jetzt gilt es, die Segel zu setzen. Die Parteien im neu gewählten Stadtrat und ich als wiedergewählte Bürgermeisterin müssen Kurs bestimmen und Fahrt aufnehmen, damit es für Wesel gut vorangeht!Ich will und werde in den nächsten 5 Jahren für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt mein Amt gewissenhaft, sachorientiert und mit Herz ausüben.

Nochmals herzlichen Dank für Ihr und Euer Vertrauen! Ihre und Eure Bürgermeisterin Ulrike Westkamp

  • Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • September 4, 2020

Wohnen und Leben in der Zukunft

Bezahlbarer, moderner und angemessener Wohnraum für alle Menschen ist das Thema unserer Zeit. Dies gilt nicht nur für Großstädte, sondern zunehmend auch in ländlicheren Regionen.

Daher startet die WeselPartei SPD ihre Wahlbroschüre „IN WESEL ZUHAUSE“ auch mit ihren Zielen zum Thema bezahlbarer Wohnraum, barrierefreie Wohnungen sowie Wohn- und Betreuungsangebote für ältere Menschen in Wesel.

Alexander Rychter, Vorstand und Verbandsdirektor vom Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen, referierte nun auf Einladung der SPD vor Architekten, Investoren und Vertretern des Bauvereins und der Wohnungsbaugenossenschaft im Restaurant Art zum Thema Wohnen. Er sagte, dass über viele Jahre bundesweit zu wenig gebaut worden sei, da es hieß „Deutschland ist gebaut“. In seinem äußerst engagierten Vortrag zeigte er auf, welche Schritte im Bereich Wohnen notwendig sind, um bis 2050 CO2 – neutral zu sein und dabei bezahlbaren (!) Wohnraum vorzuhalten. Mieterstrom, Dach – und Fassadenbegrünung, biodiverse Gestaltung von Gärten sowie eine geänderte Mobilität werden wesentliche Einflussfaktoren sein.

In Wesel selbst wurden in den letzten Jahren erfreulicherweise sowohl Wohnungen mit sozialer Wohnraumförderung (maximales Mietniveau 5,80 €) als auch frei finanzierte Wohnungen gebaut. Ende August 2020 gab es in unserer Stadt 2481 geförderte Wohneinheiten. Stark nachgefragt sind – wegen einer steigenden Zahl von Single–Haushalten – kleine Wohnungen. Auch größere Wohnungen sind, da es wieder mehr Kinder gibt, gefragt. Ich werde mich auch in Zukunft für bezahlbaren und den heutigen Standards angepassten Wohnraum in Wesel stark machen!

  • Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • August 30, 2020

Wahlkampf – und alle machen mit!

In den letzten 14 Tagen vor der Wahl zur Bürgermeisterin und zum Stadtrat schalten fast alle Parteien in Wesel einen Gang höher. In unserer auch so belebten Innenstadt sind noch mehr Menschen unterwegs – mit Abstand und Maske kein Problem.

Tolle Unterstützung erhalte ich von den Jusos, engagierte und kreative junge Menschen! Es macht ihnen und mir Spaß, zusammen für den Erfolg bei der Kommunalwahl zu kämpfen. Herzlichen Dank, Ihr seid Spitze!

  • Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • August 25, 2020

Begehrtes Grün

Für den Kleingarten gibt es viele Bezeichnungen. Er wird gerne auch Schrebergarten, Laube, Parzelle, Datsche usw. genannt.
In Wesel gibt es insgesamt neun Kleingartenanlagen. In über 250 Kleingärten finden hier Menschen Entspannung und Freude an der Gartenarbeit. Grüne Gärten leisten einen wertvollen Beitrag zum Stadtklima, sind sozialer Treffpunkt und ermöglichen, eigenes Gemüse anzubauen. Bewundernswert finde ich, welche kleinen Paradiese die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner in Wesel geschaffen haben.


In einem Gespräch mit dem Stadtverbandsvorstand der Weseler Kleingärten zeigte sich, dass zukünftig durch den Bau der Betuwe-Linie und der Südumgehung eine Reihe von Kleingärten wegfallen wird. Daher finde ich es wichtig, nach einem Ersatzgrundstück in Wesel zu suchen. Dafür setze ich mich ein.
Kleingartenanlagen gibt es in Deutschland schon seit über 200 Jahren. Seit geraumer Zeit erfreuen sie sich so großer Beliebtheit, dass es längere Wartelisten gibt. Die Corona-Krise hat die Nachfrage nach Schrebergärten noch einmal verstärkt. Ich finde es gut, dass es auch in Wesel möglich ist, für wenig Geld im Jahr einen kleinen Garten zu nutzen!

  • Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp

Neuer Standort notwendig

Auf unsere Feuerwehr in Wesel ist immer Verlass. Sie besteht aus fünf freiwilligen Löschzügen im Stadtgebiet Wesel, und zwar Stadtmitte, Bislich, Büderich, Ginderich und Obrighoven. Darüber hinaus haben wir unsere hauptamtliche Feuerwehr.  Herzlichen Dank für die tolle Arbeit! Auch unsere starke Jugendfeuerwehr kann sich sehen lassen. Sie sorgt für Nachwuchs aus den eigenen Reihen. Eine gute Feuerwehr braucht auch gute Rahmenbedingungen. Dazu gehört eine für die Bedürfnisse der Feuerwehr geeignete Unterbringung. Die Hauptwache Kurfürstenring ist im Laufe der Jahrzehnte zu klein geworden. Zügig nach dem II. Weltkrieg wurde am Ring 1946 die Feuerwache errichtet. Noch heute befinden sich hier die Haupt-und Rettungswache sowie der Löschzug Stadtmitte mit den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten. Dass ein Neubau vonnöten ist, konnte ich selbst bei „Hospitationen als Feuerwehrfrau“ feststellen. Ausdrücklich setze ich mich für den Bau einer neuen Wache ein. Dies ist eines meiner Ziele in der nächsten Wahlperiode. Geeignet scheint das Gelände der Stadtwerke an der Emmericher Str. zu sein. Es ist verkehrsgünstig gelegen und bietet den Vorteil, gemeinsam etwas mit den Stadtwerken zu machen.  






  • Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • August 11, 2020

Der rote Stuhl von Wesel

Wahlkampf – viele sagen, nur die intensive Nutzung des Internets und der sozialen Medien wie Facebook, Instagram etc. sei zeitgemäß und erfolgreich. Doch erreicht man damit alle Menschen, auch die, die sich noch gerne in der analogen Welt bewegen?
Meine Partei nutzt alle Kommunikations – und Informationsmedien! Heute haben wir unseren Wahlkatalog vorgestellt: Er wird in den nächsten Tagen in einer Auflage von 25.000 an alle Haushalte in Wesel verteilt.
Was hat es mit dem roten Stuhl auf sich?
Er steht symbolisch für den Sitz, den alle 25 Kandidatinnen und Kandidaten für Sie im Rat der Stadt Wesel einnehmen wollen, um gute, sachorientierte und soziale Politik für Sie und unsere Heimatstadt zu gestalten.
Ich finde, uns ist ein gutes Projekt gelungen! Besonders toll sind die Fotos von den Kandidatinnen und Kandidaten vor dem Hintergrund in allen Weseler Wahlbezirken – und immer mit dem roten Stuhl! Auch können Sie nachlesen, wofür die WeselPartei SPD und ich als Bürgermeisterin stehen.
Es war viel Arbeit, aber es hat auch großen Spaß gemacht, diese Broschüre zu erstellen. Vielen Dank an unseren Fotografen, an Ulla und alle anderen Akteure, die zur Erstellung dieser Broschüre beigetragen haben.
Ihnen wünsche ich großen Erkenntnisgewinn und viel Spaß beim Blättern. Es geht um:
DEINE STADT. DEIN LEBEN.DEINE WAHL.
13. September: Ulrike Westkamp und die WeselPartei SPD

  • Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • August 6, 2020

Gewinn für Wesel:

Bildungszentrum Niederrhein

45 junge Frauen und Männer sind nun in Wesel am Bildungszentrum Niederrhein (BZNW) mit der neuen Ausbildung zur Pflegefachkraft gestartet. Eine gute Entscheidung für unsere Stadt!

Erst seit diesem Jahr gibt es diese generalisierte Ausbildung. Sie hat den großen Vorteil, dass die Auszubildenden alle Pflegebereiche kennenlernen. In der Ausbildung wird nicht mehr wie früher zwischen Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege unterschieden. Der schulische Teil der Ausbildung findet übrigens erstmalig in der Martinischule statt. Das freut mich sehr.

Durch die neue generalisierte Ausbildung gibt es wesentlich mehr Azubis am BZNW. Die bisherigen Räumlichkeiten am Hansaring reichten nicht mehr aus Ein kompletter Umzug des Zentrums in die Martinischule soll bereits im nächsten Jahr erfolgen. Der praktische Teil der Ausbildung erfolgt mit Kooperationspartnern am Niederrhein. In Wesel sind dies das Marien-Hospital, das Evangelische Krankenhaus sowie Altenheime und Pflegedienste.

Das BZNW bildet in Wesel bereits seit vielen Jahren in der Krankenpflege und Kinderkrankenpflege aus. Die Entscheidung, auch die neue generalisierte Ausbildung zur Pflegefachkraft in der Kreisstadt anzubieten, stärkt den Bildungsstandort Wesel enorm! Ein Gewinn für uns.

  • Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • Juli 24, 2020

6-Millionenprojekt

Seit fast 100 Jahren ist die Wohnungsbaugenossenschaft Wesel eG aktiv. Sie verfügt über rund 1000 Wohnungen in unserer Stadt. Nun packt sie ein weiteres Projekt an: auf der Isselstraße entstehen 25 neue barrierefreie, bezahlbare Wohnungen. Das finde ich gut! Außerdem wird die Verwaltung der Genossenschaft von der Gantesweilerstraße umziehen und neue Räume auf der Isselstraße beziehen.

Das neue Projekt kostet 6 Millionen €. Es soll in 18 Monaten fertig sein, so dass der Bezug Anfang 2022 erfolgen kann. Jetzt fand der 1. Spatenstich statt. Alle hatten sichtbare Freude daran.

Bereits 2008 hat die Genossenschaft direkt nebenan  die Wohnanlage „Am Isselgraben“ gebaut. Die modernen Wohnungen waren damals vor allem bei älteren Bürgerinnen und Bürgern sofort gut nachgefragt. Das ist bis heute so! Stadtnähe, moderne Architektur mit Charakter und Qualität sowie  bezahlbare Mieten sprechen für sich.

  • Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • Juni 20, 2020

Weltflüchtlingstag

Wer erinnert sich nicht an die Jahre 2015 und 2016, als binnen kürzester Zeit mehr als eine Million Flüchtlinge nach Deutschland kamen?

Auch in Wesel stand die Aufnahme, Unterbringung und – so die Menschen hier geblieben sind – Integration auf der politischen und gesellschaftlichen Agenda. In der Spitze waren über 1000 Menschen aus Syrien, Iran, Irak, Afghanistan und vielen anderen Ländern hier bei uns.

Die Zahlen in Deutschland sind rückläufig. 2019 kamen noch 165.000 Menschen (bei einer Gesamteinwohnerzahl von 83 Millionen). Sind die fluchtauslösenden Probleme dieser Welt also kleiner geworden?

Leider nicht, im Gegenteil! Weltweit sind derzeit über 70 Millionen Menschen auf der Flucht, aus den unterschiedlichsten Gründen: Bürgerkriege, Hunger, politische Verfolgung, Klimawandel, wirtschaftliche Perspektivlosigkeit.

Die Welt ist kleiner geworden. Bei allen Problemen, die wir haben, dürfen wir nicht vergessen, dass viele der Länder, aus denen Flüchtlinge kommen, nur drei, vier Flugstunden von hier entfernt sind. Und solange der Reichtum dieser Welt ungleich verteilt ist und es diktatorische, korrupte Regime sowie Bürgerkriege gibt, wird es auch Flüchtlinge geben.

Dass sie nicht alle in Europa aufgenommen werden können, ist offensichtlich. Das will auch keiner. Aber die Flüchtlinge haben Anspruch auf unsere Solidarität und deutsche/europäische Politik hat ihren Beitrag zu leisten, dass die Krisenherde dieser Welt kleiner werden. Auch finanziell müssen wir uns beteiligen, individuell durch Spenden und als Staat durch den Einsatz von Steuermitteln. Wer hier spart, trägt dazu bei, dass sich in den Flüchtlingslagern dieser Welt, in Jordanien, im Libanon, in der Türkei, Menschen auf den Weg machen, damit sie überleben.

Die Vereinten Nationen haben 2001 den 20. Juni zum Weltflüchtlingstag erklärt. Für uns alle kann ein solcher offizieller Tag Anlass sein, sich mit dieser so wichtigen Frage zu beschäftigen.

  • Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • Juni 19, 2020

Der Kaufhof in Wesel bleibt!

Die Sorgen waren groß in den letzten Wochen – umso mehr bin ich froh, dass unser Kaufhof in Wesel bleibt.

Ich freue mich für die Beschäftigten und für unsere Stadt.Vielen Dank an alle, die zu dieser Entscheidung beigetragen und die sich eingesetzt haben, dass der Kaufhof in Wesel bleibt.