• Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • Juni 26, 2020

Schöne Ferien!

Was sind das nur für verrückte Zeiten, in denen ein kleiner Virus so große Auswirkungen hat – und viele Schülerinnen und Schüler es bedauern, nicht zur Schule gehen zu können?

Aber jetzt kommen die großen Ferien! Ich hoffe, Ihr könnt – trotz Corona – die Zeit genießen und vielleicht sogar verreisen, mit Euren Eltern oder mit Freunden/innen oder …. . Auch hier bestimmt das Virus, wohin es geht. Wenn Ihr nicht verreist, sondern zu Hause bleibt, hat unsere Heimatstadt einiges zu bieten: den Auesee, das Freibad und vieles mehr.

Lasst Euch nicht unterkriegen – und freut Euch auf die Schule, wenn sie nach den Ferien wieder losgeht. Hoffentlich wie früher – fünf Tage die Woche! Die Stadtverwaltung und ich werden alles tun, damit Ihr wieder einen ordentlichen Schulunterricht habt. Ferien sind schön, Schule ist wichtig!

Und seid achtsam, noch ist das Virus nicht besiegt.

Ich grüße Euch herzlich
Eure
Ulrike Westkamp
Bürgermeisterin

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  • Juni 23, 2020

Corona-Warn-App ging an den Start

Der Corona-Ausbruch mit weit mehr als tausend Infizierten in einem Fleisch-Betrieb in Rheda-Wiedenbrück zeigt uns sehr deutlich: Das Virus ist nach wie vor aktiv und stellt eine potentielle Gefahr für uns alle dar. Dabei sind wir gerade dabei, uns vorsichtig einer gewissen Normalität im Alltag zu nähern.

Um das Virus weiter in den Griff zu bekommen, wurde die Corona-App entwickelt. Seit Donnerstag, 18.6., ist sie am Start. Der Presse war zu entnehmen, dass es bereits zwölf Millionen Downloads gibt. Das finde ich gut, denn je mehr Menschen die App nutzen, desto effektiver wird sie sein.

Fachleute setzen große Hoffnungen auf die App. Sie informiert Nutzer und Nutzerinnen nachträglich darüber, wenn sie sich in der Nähe von infizierten Personen aufgehalten haben. So sollen Infektionsketten schneller identifiziert und unterbrochen werden können.

Der Bundesgesundheitsminister betont, dass die App strenge Vorgaben beim Datenschutz erfüllen muss und absolut anonym läuft. Gleichwohl kann ich die Skepsis vieler Menschen wegen des Datenschutzes nachvollziehen.

Deshalb muss jeder und jede einzelne für sich persönlich abwägen, was schwerer wiegt: eigene Bedenken oder das Gemeinwohl.

Ich habe mich dafür entschieden, die Corona-Warn-App zu nutzen! Ich sehe sie als weitere Möglichkeit, das Virus einzudämmen. Dass die Hygiene- und Abstands-regeln von allen weiter eingehalten werden, versteht sich für mich von selbst!

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  • Juni 20, 2020

Weltflüchtlingstag

Wer erinnert sich nicht an die Jahre 2015 und 2016, als binnen kürzester Zeit mehr als eine Million Flüchtlinge nach Deutschland kamen?

Auch in Wesel stand die Aufnahme, Unterbringung und – so die Menschen hier geblieben sind – Integration auf der politischen und gesellschaftlichen Agenda. In der Spitze waren über 1000 Menschen aus Syrien, Iran, Irak, Afghanistan und vielen anderen Ländern hier bei uns.

Die Zahlen in Deutschland sind rückläufig. 2019 kamen noch 165.000 Menschen (bei einer Gesamteinwohnerzahl von 83 Millionen). Sind die fluchtauslösenden Probleme dieser Welt also kleiner geworden?

Leider nicht, im Gegenteil! Weltweit sind derzeit über 70 Millionen Menschen auf der Flucht, aus den unterschiedlichsten Gründen: Bürgerkriege, Hunger, politische Verfolgung, Klimawandel, wirtschaftliche Perspektivlosigkeit.

Die Welt ist kleiner geworden. Bei allen Problemen, die wir haben, dürfen wir nicht vergessen, dass viele der Länder, aus denen Flüchtlinge kommen, nur drei, vier Flugstunden von hier entfernt sind. Und solange der Reichtum dieser Welt ungleich verteilt ist und es diktatorische, korrupte Regime sowie Bürgerkriege gibt, wird es auch Flüchtlinge geben.

Dass sie nicht alle in Europa aufgenommen werden können, ist offensichtlich. Das will auch keiner. Aber die Flüchtlinge haben Anspruch auf unsere Solidarität und deutsche/europäische Politik hat ihren Beitrag zu leisten, dass die Krisenherde dieser Welt kleiner werden. Auch finanziell müssen wir uns beteiligen, individuell durch Spenden und als Staat durch den Einsatz von Steuermitteln. Wer hier spart, trägt dazu bei, dass sich in den Flüchtlingslagern dieser Welt, in Jordanien, im Libanon, in der Türkei, Menschen auf den Weg machen, damit sie überleben.

Die Vereinten Nationen haben 2001 den 20. Juni zum Weltflüchtlingstag erklärt. Für uns alle kann ein solcher offizieller Tag Anlass sein, sich mit dieser so wichtigen Frage zu beschäftigen.

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  • Juni 19, 2020

Der Kaufhof in Wesel bleibt!

Die Sorgen waren groß in den letzten Wochen – umso mehr bin ich froh, dass unser Kaufhof in Wesel bleibt.

Ich freue mich für die Beschäftigten und für unsere Stadt.Vielen Dank an alle, die zu dieser Entscheidung beigetragen und die sich eingesetzt haben, dass der Kaufhof in Wesel bleibt.

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  • Juni 17, 2020

DER KAUFHOF GEHÖRT ZU WESEL!

Welche Stadt kann schon für sich in Anspruch nehmen, dass sie für die Ansiedlung des Kaufhofs Anfang der siebziger Jahre ihr eigenes Rathaus hergegeben und gesprengt hat? Ich habe es als Kind noch selber erlebt, wie der Rathausturm in sich zusammenfiel.


Schon seit längerem sind Standorte des Karstadt/Kaufhof – Konzerns in vielen Städten von der Schließung bedroht. Die Auswirkungen der Corona – Pandemie haben die Sorgen auch für den Weseler Standort nicht kleiner gemacht.
Dabei steht der Kaufhof in Wesel vergleichsweise gut dar, was die Kundenfrequenz und die Einnahmen angeht.
Wesel ist nämlich eine Mittelstadt mit Kaufkraft und einer hohen Zentralitätskennziffer.
Ich stehe an der Seite der Beschäftigten und kämpfe für den Erhalt des für Wesel so wichtigen Kaufhofs!
Gehen Sie Heimat Shoppen und setzen auch Sie sich für den Erhalt unseres Kaufhofes ein!

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  • Juni 14, 2020

Corona und der Arbeitsmarkt

In dieser Woche war Barbara Ossyra, Chefin der Weseler Arbeitsagentur, in einer offenen Sitzung der SPD – Ratsfraktion zu Gast. Für mich als Bürgermeisterin und ehemaliger Führungskraft der Arbeitsverwaltung ein wichtiger Termin. 

Barbara Ossyra hat eindringlich die Folgen der Corona-Pandemie für den Arbeitsmarkt in Wesel dargestellt.

Leider sind auch in unserer Stadt viele Menschen davon betroffen – deutliche Umsatzrückgänge in Geschäften und Restaurants oder Kurzarbeit sind nur einige Beispiele dafür.

Dennoch bin ich froh, dass wir in Deutschland eine Kurzarbeiterregelung haben. Dies ist in vielen europäischen Ländern leider nicht der Fall. 

Dadurch ist es bisher bei uns gelungen, den Anstieg der Arbeitslosigkeit deutlich in Grenzen zu halten. In Wesel gab es im 2. Quartal 2020 533 Kurzarbeit – Anzeigen für 5560 Beschäftigte. Im Jahr 2009, im Jahr der Finanzkrise, waren es dagegen „nur“ 126 Anzeigen für rund 2000 Beschäftigte.

Viel Arbeit für die Kolleginnen und Kollegen der Bundesagentur für Arbeit. Danke für den Einsatz!

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  • Juni 9, 2020

Vesalia hospitalis

In vielen Ländern der Welt wird wegen des gewaltsamen Todes des Afroamerikaners George Floyd gegen Rassismus demonstriert. Wir müssen auch im eigenen Land gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit kämpfen.

Unsere Heimatstadt Wesel trägt mit Stolz den Ehrentitel „Vesalia hospitalis“. Den haben unsere Vorfahren von Glaubensflüchtlingen aus den Niederlanden erhalten. Ich erinnere mich gut an den 29. Februar in diesem Jahr. Da haben wir in Wesel für Weltoffenheit und Toleranz und gegen Rassismus demonstriert.

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  • Juni 8, 2020

Tag des Meeres

Seit 2009 wird auf der ganzen Welt der 8. Juni als Tag des Meeres von den Vereinten Nationen begangen, um auf den Wert und die Bedrohung der Weltmeere aufmerksam zu machen.

Der aus Wesel stammende Fotograf York Hovest hat mit seinem beeindruckenden Bildband „Helden der Meere“ und mit seiner spektakulären Überquerung des Atlantiks in einem Ruderboot auf die Gefährdungen der Meere durch Müll, Überfischung und Abwässer hingewiesen.

Der Schutz der Meere beginnt vor der eigenen Haustür. Wenn man sieht, was das Rhein-Hochwasser in diesem Frühjahr auch an Wesels Ufer angeschwemmt hat, weiß man, dass mancher Plastikabfall am oder auf dem Rhein und den anderen Flüssen ins Wasser geworfen und zur Nordsee getragen wird.

Seien wir alle achtsam und schützen die Meere und unsere Landschaft, indem wir überhaupt keinen Müll in der Umwelt „entsorgen“. Nachdem ich die Hinterlassenschaft des letzten Rhein- Hochwassers (Foto) bei einer meiner Radtouren entdeckte, habe ich den ASG gebeten, diesen fachgerecht zu beseitigen.

Angeschwemmter Müll am Rhein. Sowas würde ungefiltert im Meer landen!

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  • Juni 4, 2020

Corona – Konjunkturpaket

Die Groko in Berlin hat ein 130 – Milliarden Euro – Konjunkturpaket geschnürt. Finde ich gut! Die Senkung der Mehrwertsteuer kurbelt hoffentlich den örtlichen Handel an (Heimat shoppen!!!).

Der Kinderbonus von 300 € für Familien mit wenig Geld hilft. Noch besser wäre den Eltern und Kindern geholfen, wenn Kitas und Schulen mehr und besser ausgestattet würden.

Schade, dass Olaf Scholz von der SPD den Koalitionspartner CDU/CSU nicht überzeugen konnte, Kommunen die Altschulden abzunehmen. Dann könnte man vor Ort mehr für Bürgerinnen und Bürger tun!

  • Ulrike Westkamp Ulrike Westkamp
  • Juni 3, 2020

Aufstellungsparteitag

Die Weseler SPD hat in ihrer über 100jährigen Geschichte schon vieles erlebt, aber es gibt immer noch Premieren. So auch am 03. Juni 2020 beim so genannten Aufstellungsparteitag für die Kommunalwahl am 13.September 2020.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde zunächst der Termin von April auf Juni verschoben. Dann musste ein Saal gefunden werden, der genügend Abstand zwischen den Delegierten sicherstellte. Die Lösung war das Städtische Bühnenhaus, das damit in vorstellungsfreien Zeiten kein Theaterstück aufführte, sondern einen wichtigen Akt der parteiinternen Kandidatenaufstellung.

Die „Wahlkreisdelegierten-Konferenz“ wählte mich mit 100% der Stimmen als Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin. Über diese erneute Nominierung habe ich mich sehr gefreut. Des Weiteren wurden für die 25 Wahlbezirke sowohl langjährig erfahrene Kommunalpolitiker/innen als auch einige „neue Gesichter“ gewählt. 

Nach erfolgreichen Kandidaturen in 2004, 2009 und 2014 kandidiere ich nun zum 4. Mal für das Amt. In meiner Rede habe ich meine Ziele für die ab November folgende Amtszeit vorgestellt:

  • Weitere Modernisierung der Schulen –  90 Millionen € in den 2020er Jahren und bedarfsgerechter Ausbau der Kinderbetreuung
  • Bezahlbarer Wohnraum – Bau durch private Investoren und die beiden Weseler Bauvereine und pragmatische Unterstützung durch die Stadt Wesel
  • Ausbau stationärer Pflegeeinrichtungen für Seniorinnen und Senioren (u. a. in Büderich)
  • Stärkung der Nahmobiliät und des ÖPNV
  • Lebendige Innenstadt und bedarfsgerechte Versorgung in den Ortsteilen
  • Leader: weitere Stärkung der Ortsteile
  • Stadt im Grünen – Erlebnispark Aue: Natur, Kunst und Erholung
  • Kombibad am Rhein mit Verlagerung des Minigolfplatzes an den Auesee
  • Klimagerechte Stadt: Förderung des Fahrradverkehrs, der E-Mobilität, Photovoltaik, Baumpflanzungen usw.
  • Verbesserung der Infrastruktur –  Autobahnabfahrt B 70, Südumgehung,
  • Betuwelinie, Radwegesanierung und –ausbau, schnelles Internet
  • Ich werbe um einen engagierten Wahlkampf aller SPD-Mitglieder, auch wenn die Corona-Pandemie klassische Wahlkampfformate beschränkt.